Wenn geflüchtete Jugendliche gern zur Schule gehen

Nicht nur Abdi und Emran hatten Spaß bei der Zubereitung von leckeren Obstspießen. Fast alle geflüchteten Jugendliche machten bei meinem Besuch der Berufsschule für Gesundheit und Soziales in Nordhorn einen engagierten Eindruck. Sehr zur Freude ihrer Lehrer und des Schulleiters, die die Schüler fördern, so gut sie können. „Die Regelmässigkeit tut ihnen gut, sie haben endlich eine Aufgabe“, erzählte uns Lehrerin Ingrid Völlering. Trotzdem bräuchte die Berufsschule dringend mehr feste Lehrerstellen für den Sprachunterricht, um ihnen einen guten Start in ein (berufliches) Leben in ihrer neuen Heimat zu geben. Auch eine Sozialarbeiterin für alle Schüler reicht nicht, unterstrich Schulleiter Heinrich Marheineke den zunehmen Beratungsbedarf an Schulen. Wir waren uns einig, dass die geflüchteten und oftmals traumatisierten Jugendlichen eigentlich kompetente psychologische Unterstützung – auch in der Schule.

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