Pestizidreduktion in der Landwirtschaft

Glyphosat gilt als der meistverwendete Pestizidwirkstoff der Welt. Solange Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit bestehen, muss ein Anwendungsmoratorium für Glyphosat verhängt werden. Gemäß dem Vorsorgeprinzip gilt es, die Belastung beziehungsweise Exposition der Bevölkerung gegenüber dem Wirkstoff soweit als möglich zu minimieren.

Da bei einem Anwendungsmoratorium ein „Ausweichen“ auf andere Stoffe zu befürchten ist, die gesundheitlich auch nicht unbedenklich sind, muss diese Maßnahmen von einer umfassenden Pestizidreduktionsstrategie begleitet werden.

Hier geht es zum Autorenpapier:


  5-Punkte-Pestizidreduktionsplan (145,0 KiB)

Veröffentlicht in Allgemein, Landwirtschaft, Naturschutz, Wasser in Gefahr Getagged mit: , , , , , , , ,

Tag der biologischen Vielfalt

Die Lage der Natur bleibt auch in Deutschland kritisch. Die letzten Zahlen zur Situation der Vögel sind erschreckend. In den vergangenen 20 Jahren haben wir über die Hälfte alle Vögel verloren. Bedroht sind vor allem Arten, die in Agrarlandschaften leben. In Deutschland gibt es etwa nur noch wenige Kiebitze – zwischen 1990 und 2013 hat ihr Bestand um 80 Prozent abgenommen. Genauso drastisch ist es bei den Rebhühnern: Ihre Zahl ist zwischen 1990 und 2015 um 84 Prozent gesunken. Auch bei uns im Nordwesten gibt es weniger Vögel, Insekten und Schmetterlinge. Zwar sind Schutzgebiete immer noch das Rückgrat für die Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie und den Erhalt der Artenvielfalt. Insbesondere die aus der Nutzung genommen Kernzonen der Nationalparke und Biosphärenreservate sind für die Förderung von Wildnis essentiell. Aber auch dort haben die Auswüchse einer industriellen Landwirtschaft bereits ihren Schaden angerichtet. Wir brauchen eine sanfte Agrarwende, die mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet, das Klima schützt und die Artenvielfalt bewahrt. Unser Leitbild bleibt der ökologische Landbau, aber auch die konventionelle Landwirtschaft muss in der Fläche umweltverträglicher werden. Wir geben mehr Geld für grüne Landwirtschaft: Schädliche Subventionen in der Landwirtschaft müssen abgebaut werden und dem Grundsatz „öffentliches Geld nur noch für öffentliche Leistungen“ folgen.

 

 

Veröffentlicht in Allgemein

Hochwasserschutzgesetz II

Ziel des Gesetzes ist laut Bundesregierung, die Verfahren für die Planung, die Genehmigung und den Bau von Hochwasserschutzanlagen zu erleichtern und zu beschleunigen, ohne die Beteiligung der Öffentlichkeit zu beschneiden und die Entstehung von Hochwasser einzudämmen.

Doch in der Ausschussanhörung wurde klar – diese Ziele werden nicht erreicht. Ganz im Gegenteil: Verkehrsinfrastruktur kann weiterhin ohne Beachtung des Hochwasserschutzes und Umweltschutzes gebaut werden. In den Gebieten, die hinter Deichen liegen, gibt es höhere Anforderungen Weiterlesen ›

Veröffentlicht in Hochwasserschutz, Umwelt Getagged mit: , , , , , , ,

Minamata-Übereinkommen zu Quecksilber

Die nach jahrelanger Vorarbeit wurde im Oktober 2013 Minamata-Übereinkommen zu Quecksilber unterzeichnet. Als erster Unterzeichnerstaat haben die USA bereits am 6. November 2013 das Übereinkommen ratifiziert. Mittlerweile sind 43 Staaten hinzugekommen, darunter auch Burkina Faso, China, Japan und Kanada.

Dieses internationale Übereinkommen ist sehr wichtig, denn die Auswirkungen von Quecksilber auf die Gesundheit sind gravierend. Nun wird die Konvention endlich auch von Deutschland ratifiziert und umgesetzt. Weiterlesen ›

Veröffentlicht in Allgemein, Umwelt Getagged mit: , , , , , , , , ,

Gegen Missbrauch von Werkverträgen

GRÜNE/UWG fordern mehr Engagement gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

Wichtiges Engagement: Die Gruppe GRÜNE/UWG im Kreistag des Landkreises Cloppenburg hatte GRÜNE Bundes- und Landespolitiker*innen sowie Expert*innen aus der Region zu einem Arbeitstreffen eingeladen, um über den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen im Oldenburger Münsterland zu diskutieren. Dieser Einladung bin ich nur zu gerne gefolgt, denn dieses Thema ist sehr wichtig und das Arbeitsrecht gilt es im Sinne dieser geknechteten Menschen in unserer direkten Umgebung zu verbessern.

Eine engagierte Runde diskutierte darüber, wie den Werkvertragsarbeiter*innen geholfen werden kann (v.l.n.r.): Stefan Christ, N.N., Hans-Joachim Janßen, Daniela Reim, ich, Stephan Eisenbart, Audra Brinkhus-Saltys, Katja Keul, Irmtraud Kannen, N.N., N.N., Thomas Schremmer, N.N. und N.N.

Eine engagierte Runde diskutierte darüber, wie den Werkvertragsarbeiter*innen geholfen werden kann (v.l.n.r.): Stefan Christ, Jutta Klaus, Hans-Joachim Janßen, Daniela Reim, ich, Stephan Eisenbart, Audra Brinkhus-Saltys, Katja Keul, Irmtraud Kannen, Brigitte Ebben, Claudia Haverkamp, Thomas Schremmer, Ulla Thomée, Matthias Brümmer, Fabian Wesselmann und Michael Bertschik.

Weiterlesen ›

Veröffentlicht in Allgemein Getagged mit: , , , ,