Das fossile Zeitalter in Afrika überspringen!

Menschen und Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent haben einen stark steigenden Energie-/Strombedarf. Die regenerativen Energiequellen und die Technologien zu ihrer Nutzung stehen mittlerweile kostengünstig zur Verfügung.
Trotzdem projektieren staatliche Energieversorger und internationale Konzerne immer noch Kohle- und Atomkraftwerke, die das fossil-nukleare Zeitalter um weitere 40 Jahre verlängern – trotz aller Klimaverträge.

Hier braucht es dringend den Aufbau dezentraler regenerativer Stromerzeugung und gleichzeitig ein gemeinsames Engagement der Regierungen und Energieversorger vor Ort mit Anlagenbauern und Projektierern und internationaler Entwicklungszusammenarbeit, um Technologie- und KnowHow-Transfer in Gang zu bringen und förderliche Rahmenbedingungen für sinnvolles Emerging Market Development zu organisieren.

Dabei kann und will ich gerne meine Kompetenzen, Erfahrungen und Kontakte in die deutsche Politik ebenso einbringen wie jene in Afrika.

 

Im Januar 2019 war ich gemeinsam mit Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer bei Misereor, in dem seit mehr als 20 Jahren weitestgehend von der Öffentlichkeit abgeschotteten Eritrea, um uns ein eigenes Bild von der aktuellen Situation nach dem überraschenden Friedensschluss mit Äthiopien zu machen. Einige Eindrücke – soweit sie öffentlich darstellbar sind, ohne Menschen vor Ort in Schwierigkeiten zu bringen – finden sich in meinem Beitrag für den Misereor-Blog hier. Weitere politische Einschätzungen auch im Beitrag von Dr. Bröckelmann-Simon.

 

Zur aktuellen Debatte um die Ankündigungen von Minister Müller zu einer weiteren Afrika-Investitionsoffensive der Bundesregierung habe ich am 09.08.2018 Radio Vatikan ein Interview gegeben, das hier zu lesen oder anzuhören ist.