Öffentliche Verkehrsangebote intelligenter miteinander vernetzen

Ich habe die Tage das Oldenburger Fernbus-Unternehmen Publicexpress besucht. Übrigens das einzige seiner Art hierzulande und darüber hinaus ein Pionier seit Anfang der 90er. In einem Gespräch mit Geschäftsführer Christoph Marquardt hat sich fix gezeigt, dass die intelligente Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmittel die zukünftige Herausforderung wird. Wir müssen uns alle gemeinsam dafür stark machen, dass gerade im ländlichen Raum Verkehrsangebote besser miteinander vernetzt werden. Ich könnte mir zum Beispiel eine Erweiterung des Bürgerbus-Angebots vorstellen. Eine Verbindung zum Autohof Apen/Remels würde eine Lücke schließen und einen direkten Anschluss ans niederländische Groningen schaffen. Denn von Apen/Remels fährt Publicexpress bis zu zehn Mal täglich in Richtung Niederlande und acht Mal täglich Richtung Oldenburg und Bremen. Publicexpress würde eine Erweiterung des Bürgerbusses begrüßen. Drei mal täglich treffen sich am Autohof deren Busse in die jeweilige Richtung. So haben die Fahrgäste eine Möglichkeit zum Zustieg Richtung Groningen, aber auch gleichzeitig Richtung Oldenburg und Bremen. Wenn ein attraktives Angebot geschaffen würde, würde gleichzeitig auch die Straße insgesamt entlastet. Viele der in Apen/Remels zusteigenden Fahrgäste kommen bisher einzeln mit dem Auto zum Autohof. Dies belastet unnötig die Umwelt.

Links Christoph Marquardt, Geschäftsführer von Public Express

Links Christoph Marquardt, Geschäftsführer von Public Express

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Ein Kommentar zu “Öffentliche Verkehrsangebote intelligenter miteinander vernetzen
  1. Erich Wulfhorst sagt:

    Also: Ohne tiefergreifende Untersuchungen angestellt zu haben, bin ich der Auffassung, dass Fernbusslinien nicht erforderlich sind, weil in den meisten Fällen vorhandene Bahnlinien ausreichende Reisemöglichkeiten bieten. Außerdem gerät die Bahn durch die Billigangebote bei den Fernbussen preislich unter Druck.

    mfG Erich Wulfhorst

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