Fusion als Chance

V.l.n.r.: Thomas Breidenbach (Geschäftsführer Josef Stift), Maria Klein-Schmeink (MdB), Marlis Düssmann, Bettina Pinzon-Assis

V.l.n.r.: Thomas Breidenbach (Geschäftsführer Josef Stift), Maria Klein-Schmeink (MdB), Marlis Düssmann, Bettina Pinzon-Assis

In Delmenhorst gibt es zwei Krankenhäuser: Das kommunal betriebene Klinikum und das katholische Josef Stift. Das Klinikum ist abgewirtschaftet und das Josef Stift wirtschaftet erfolgreich. Nun sollen die beiden Krankenhäuser fusionieren, um in Delmenhorst die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Meine Fraktionskollegin Maria Klein-Schmeink, unsere GRÜNE gesundheitspolitische Sprecherin, hat auf unsere Anregung hin gemeinsam mit Marlies und Bettina das Josef Stift besucht, um sich über die Hintergründe der geplanten Fusion informieren zu lassen. Marlies berichtete, dass sie öffentlich wahrnimmt, wie sehr die Delmenhorster_innen eine Gesundheitsversorgung beider Häuser vor Ort wünschen, sie also die geplante Fusion befürworten. Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt hat dem Klinikstandort 60 Mio. EUR bei einer Fusion versprochen. Maria kündigte an, dass die GroKo im ersten Halbjahr 2015 darüber entscheiden werde, wie Krankenhäuser zukünftig finanziell ausgestattet werden sollen. Eine Fusion empfiehle sich in diesem Fall, um am Markt zu bestehen, auch unter regionalen Gesichtspunkten, denn die Menschen würden schließlich älter. Kurze Wege seien ein nicht zu unterschätzendes Kriterium medizinischer Grundversorgung.

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