Fukushima: Fünf Jahre Katastrophe und kein Ende in Sicht

Die schwer beschädigten Reaktoren in Fukushima im März 2011. © picture alliance / dpa

Die schwer beschädigten Reaktoren in Fukushima im März 2011. © picture alliance / dpa

Auch nach fünf Jahren ist der Super-GAU von Fukushima nicht bewältigt und es ist fraglich, ob er jemals bewältigt werden kann – die radioaktive Strahlung verseucht weiterhin die Umwelt. In Fukushima sind Mensch und Technik an ihre Grenzen gestoßen. Selbst in einem Hochtechnologieland wie Japan konnte ein nuklearer Unfall nicht vermieden werden. Die Vorstellung, Atomkraft beherrschen zu können ist Hybris. Auch bei uns in Deutschland besteht das Risiko bis zum Abschalten des letzten Atomkraftwerks. Fukushima ist jederzeit und überall möglich.

Die Atomkraft hat keine Zukunft“ , aber bis zu einem echten Atomausstieg in Deutschland und Europa ist es noch ein weiter Weg. Dazu gehört es einerseits, konsequent die Schließung der noch in Deutschland betriebenen Atomfabriken und der grenznahen Problem-Meiler in unseren Nachbarländern einzufordern. Und andererseits gilt es, die Torpedierung der Energiewende zu verhindern, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit seiner geplanten Obergrenze für Erneuerbare Energien im neuen EEG bereits heftig vorantreibt.

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