
Matrose Sven Eden, ich und Fischer Gerold Conradi.
Ein außergewöhnlicher Termin: Auf Einladung des Greetsieler Krabbenfischers Gerold Conradi konnte ich jüngst gemeinsam mit dem lokalen Bundestagskandidaten Garrelt Agena zwei Nächte mit auf Krabbenfang gehen. Gerold hatte uns auf seinen Kutter GRE 24 „Friedrich Conradi“eingeladen. Dies ermöglichte mir doch einige tiefere Einblicke in den Berufsalltag der Fischer, in ihre Anstrengungen, alle Qualitätsanforderungen des Handels ebenso zu erfüllen wie die Vorgaben der EU-Fischereipolitik und des MSC-Siegels.
Um Mitternacht ging’s los, um mit ausreichend Wasser unter dem Kiel aus der Schleuse Leysiel heraus und über das Watt in die Westerems zu kommen, um dort die Netze auszuwerfen. Nachts auf dem Wasser ist man umso mehr auf die langjährige Erfahrung des Kapitäns sowie die modernen Instrumente in der Kajüte des Kutters angewiesen, denn man sieht außer vielen verwirrenden Lichtern sonst nicht viel. Diese Lichter sind Seezeichen, Leuchttürme, aber auch ein permanent orange blinkendes „Guard-Schiff“, das die Fischer davor warnen soll, an einer Stelle zu fischen, wo bereits vor Wochen ein Offshore-Stromkabel aus dem Wattboden freigespült und noch immer nicht wieder vernünftig befestigt worden ist, oder das allgegenwärtige, in grünes Licht getauchte Kohlekraftwerk Eemshaven – ein trauriges Mahnmal für die Notwendigkeit der Energiewende. Weiterlesen ›

Integration oder Ausgrenzung? In welche Richtung wird sich Deutschland nach der Bundestagswahl bewegen? Diese Fragen wurden bei IBIS e.V. gestellt. IBIS und das Forum für Migration und Integration haben fünf Kandidat*innen für den Bundestag zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die größte Flüchtlingsbewegung seit dem 2. Weltkrieg und das Massensterben im Mittelmeer lassen sich weder aussitzen noch aussperren.
Auch bei der Podiumsdiskussion der Oldenburger IHK spreche ich mich für eine enkeltaugliche Zukunft aus. Darauf könnten sich Unternehmen verlassen, wenn wir GRÜNEN mehrheitlich gewählt würden: Deutschland wäre wieder vorne beim Umweltschutz, aufgrund eines wesentlich größeren Forschungsetats gäbe es mehr Innovationen und eine GRÜNE Regierung wäre verlässlich. Wir GRÜNEN würden einen verlässlichen Rahmen bauen, damit sich Deutschland dynamischer entwickeln könnte als heutzutage. Die Industrie der Erneuerbaren Energien benötigt besser jetzt als gleich verlässliche Rahmenbedingungen, um den Klimaschutzzielen zu genügen. Vor allen Dingen die Automobilindustrie, angeblich ja die deutsche Leitindustrie mit den meisten damit verbundenen Arbeitsplätzen, darf nicht technologisch vom Rest der Welt abgehängt werden.
Der Vorwurf der schlechteren Umweltbilanz basiert auf Unkenntnis der Faktenlage und der Verdrängung der Umweltauswirkungen der Erdölgewinnung und des Verbrauches.



Kuppelgicker-Film "Applaus für Felix" angucken.
